Besuch des Nürburgrings

 

 

Hallo, Ihr lieben...

Nicht wundern, aber heute bin ich, Nicole´s Mann Markus, mal mit einem Gastbeitrag an der Reihe. Mein geliebtes Frauchen meinte, wenn wir schon mal einen Ausflug „nur für mich“ machen, soll ich auch was dazu schreiben...

„Nur für mich“ ist dabei fast wörtlich zu nehmen, denn wir waren beim 6-Stunden Rennen der Langstrecken-Weltmeisterschaft am Nürburgring.

http://www.nuerburgring.de/events-tickets/automobil/fia-wec-6-hours-of-nuerburgring.html

Nein, das hat nix mit der Formel 1 zu tun, es gibt so viel mehr an viel interessanteren Motorsport-Serien... Die World Endurance Championship (WEC) wird mit den gleichen vier Fahrzeugklassen ausgetragen, wie das berühmte 24-Stunden-Rennen in Le Mans in Frankreich, bei dem ich schon 2003, 2004 und 2009 war. Leider ist so ein Trip nach Frankreich sehr aufwendig und teuer, da geht schon mal der Jahresurlaub drauf... Und für Nicole wäre es sowieso nix, sie interessiert sich halt so gar nicht für meine große Leidenschaft. So war aber der Nürburgring zumindest die große Chance, dem ganzen doch mal wieder so nahe wie möglich zu kommen.

Mein Schatz hat mich am Samstag Abend von der Arbeit abgeholt und wir haben uns auf den Weg in die Eifel gemacht. Entgegen allen Erwartungen sind wir gut durchgekommen. Im Hotel hat sich nicht mehr viel ereignet. Wir haben eine Kleinigkeit zu abend gegessen. Die Küche hatte eigentlich schon geschlossen weil wir ja recht spät ankamen, aber das freundliche Personal hat uns noch eine sehr gute Currywurst mit Pommes Frites gezaubert.

 http://www.tannenhof-ahrbrueck.de/home-2/

Sonntag morgen ging es nach dem Frühstück an die rund 20 km entfernte Rennstrecke. Da meine liebe Nicole ja nicht dumm ist, hat sie uns einen Platz im Parkhaus direkt an der Strecke gebucht. Das ersparte uns einen langen Fußmarsch von einem der entfernten Parkplätze. Laufen sollten wir schließlich noch genug heute...

Von da aus ging es dann erst mal zum sogenannten „Pit Walk“, zu deutsch: Wir konnten vor dem Rennen in die Boxengasse, wo die meisten Fahrer auch mit einer Engelsgeduld stundenlang Autogramme schrieben. Respekt dafür, bei anderen Rennserien kommt man, wenn überhaupt, nur für einen hohen Eintritt in die Boxengasse.

 

 

Danach, während das Rahmenrennen, der Porsche Sports Cup (http://www.porsche.com/porschesportscup-germany/de/racingdates/psscmeetswec/), stattfand, haben wir uns das Fahrerlager angeschaut. Hier kann man den Mechanikern der einzelnen Teams mal über die Schulter schauen. 

 

Bei einer kleinen Pause im Fahrerlager trafen wir auf eine Vier-Mann-Band, die an allen Ecken und Enden der Rennstrecke, meist in der Nähe eines Imbiss, mit Ihrer tollen handgemachten Musik richtig Stimmung gemacht haben und sich den Applaus redlich verdient haben. Die Jungs sind SUPER!!! Schaut euch bitte unbedingt mal ihre Seite an!

www.speedos.de

 

So langsam näherten wir uns dem Start des Hauptrennens. Den haben wir von der Mercedes-Tribüne aus gesehen. Und es war toll, das ganze Fahrerfeld auf sich zukommen zu sehen!

Da das Rennen ja ohnehin sechs Stunden dauert, haben wir dann einen Abstecher in den „Ring-Boulevard“ gemacht, das ist sowas wie die Einkaufsmeile am Nürburgring. Und wenn man sich, wie ich, für Motorsport begeistern kann, ist das sowas wie das Paradies: Team-Klamotten, Modellautos, Flaggen, Poster, Aufkleber... Und dabei haben wir wieder was tolles entdeckt: Die „Historic World Nürburgring“ 

 

(https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10153271799270454.1073741898.445535095453&type=3) 

 

Wenn Ihr mal ein Geschenk für jemanden sucht, der Spass am Motorsport hat, hier werdet Ihr garantiert fündig! Leider war es ja bekanntlich Monatsende, daher konnte ich nicht so viel Geld da lassen, wie ich es gerne getan hätte. Ich habe zu Nicole gesagt: „Schatz, ich hätte keine Schwierigkeiten, hier in zehn Minuten über tausend Euro auszugeben...“

Von da aus haben wir wieder die Füße in die Hand genommen und sind wieder an die Rennstrecke um weiter das Rennen zu schauen. Nicole hatte mittlerweile die Ohrstöpsel drinnen... Ich habe mir den Sound ungefiltert gegeben (Kinder: Bitte nicht nachmachen!). Wir haben noch viele Kilometer abgepult, man macht sich keine Vorstellungen davon, wie viel man da laufen kann. Am Ende des Tages sollen es rund 13 km gewesen sein, wenn mein Handy nicht lügt...

Und ich konnte, wie Ihr sehen könnt, meine Leidenschaft Motorsport und meine Leidenschaft Fotografie und meine Leidenschaft Nicole miteinander verbinden. Was kann es schöneres für mich geben? Ich hatte einen Riesenspass und hab das Grinsen nicht mehr aus dem Kopf bekommen. Und sogar Nicole meinte, es wäre „gar nicht so schlimm“

gewesen...

 

Vielen Dank, mein Schatz für den tollen Tag!

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